Merkmale eines guten Managers

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"Menschen verlassen Vorgesetzte, nicht Unternehmen", diese Aussage hat fast jeder schon einmal gehört. Tatsächlich kann dies aber leicht vermieden werden. Also, wie können Sie als Manager sicherstellen, dass Sie starke und unterstützende Beziehungen mit Ihrem Team führen?

Nach Angaben der unabhängigen Arbeitsgruppe „Mitarbeiterengagement“, die von der britischen Regierungsabteilung für Innovation und Wissen unterstützt wird, geben nur ein Drittel der britischen Arbeitnehmer an, dass Sie an ihrem Arbeitsplatz engagiert sind. Das bedeutet, dass mehr als 20 Millionen Arbeitnehmer in Großbritannien nicht ihre volle Leistungsfähigkeit einbringen.

Engagement für Erfolg

Diese Zahlen sind besorgniserregend, zumal weitere Statistiken belegen, dass das weltweite Niveau von Mitarbeiterengagement bei durchschnittlich13% liegt. Es scheint immer einfacher, den Kopf in den Sand zu stecken, anstatt sich solch komplexer Probleme wie dem Mitarbeiterengagement zu stellen. Doch von selbst wird sich das Problem nicht lösen.  Wenn das Problem sich selbst überlassen wird, wird sich das niedrige Engagementsniveau über die Jahre weiter ausdehnen. Dies ist ein Bereich, der von Geschäftsführern nicht selbstgefällig ignoriert werden darf. 

Obwohl eine Reihe von Faktoren auf das Engagement Ihrer Mitarbeiter Einfluss nimmt, ist doch die Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter eine wichtige Ursache für den Rückzug von Mitarbeitern und sollte dementsprechend im Fokus stehen. Das Meiste unserer Zeit verbringen wir mit Arbeitskollegen- nicht mit Freunden und Familie. Tatsächlich verbringt ein Arbeitnehmer in Vollzeit ca. 2000 Stunden im Jahr mit Kollegen. Das ist eine Menge Zeit und dies unterstreicht die Wichtigkeit positiver Beziehungen im Arbeitsalltag. Zudem wird klar, warum bei Mitarbeitern, die mit ihren Beziehungen am Arbeitsplatz unzufrieden sind, die Bereitschaft steigt, sich neu zu orientieren und das Unternehmen zu verlassen. 

Bei Thomas betrachten wir Engagement als eine Win-win-Situation. Wenn unsere Mitarbeiter eine positive Einstellung zu ihrer Rolle und zu unserem Unternehmen haben, sind sie produktiver, weniger abwesend und lernbereiter. Dies alles hilft unserem Unternehmen erfolgreicher und ein "happy place to work" zu sein.

Dabei setzen wir unsere Tools gezielt ein, um unsere Mitarbeiter wirklich als Individuen zu verstehen. Dies ermöglicht es uns, maßgeschneiderte Maßnahmen für das Mitarbeiterengagement zu treffen. Wir sind sehr stolz darauf, 2015 die zwei Sterne-Bewertung bei "Best company" (http://www.b.co.uk) erhalten zu haben und beim Ranking der Financial Times/Glassdoor "Best place to work" in den Top 5 gelandet zu sein. Dieses Ergebnis konnten wir durch unser hohes Niveau an Mitarbeiterengagement erreichen, das aus einer Kultur wirklichen Interesses an unseren Mitarbeitern erwachsen ist. 

Eines unserer Assessments -  Thomas Engage - misst beispielsweise auf zwei Ebenen die Stärke und die Qualität von Beziehungen:

  • Zusammenhalt – Menschen müssen sich als Mitglied einer Gruppe geschätzt fühlen. Sie brauchen Sicherheit, Vertrauen, Unterstützung und freundschaftliche, kooperative Beziehungen
  • Mitsprache – Menschen brauchen das Gefühl ernst genommen zu werden und dass ihre Meinung zählt. 

"Menschen verlassen Vorgesetzte, nicht Unternehmen", diese Aussage hat fast jeder schon einmal gehört. Tatsächlich kann dies aber leicht vermieden werden. Also, wie können Sie als Manager sicherstellen, dass Sie starke und unterstützende Beziehungen mit Ihrem Team führen?

Ein erster Ansatz wäre, sich zu fragen, was einen guten Manager in den Augen eines Mitarbeiters ausmacht. Als Führungskraft tragen Sie die wichtige Verantwortung dafür, Mitarbeiterengagement zu fördern. Wie Sie das schaffen zeigt sich darin, wie Sie es ihren Mitarbeitern ermöglichen ihre Arbeit zu tun, wie Sie sich selbst verhalten und wie vorbildhaft Sie Informationen über verschiedene Kanäle weitergeben. 

Eigenschaften eines guten Managers: 

  1. Kommuniziert Leistungserwartungen deutlich an alle Beteiligten
  2. Gibt Mitarbeitern die Ressourcen, die sie brauchen um ihre Arbeit richtig zu machen
  3. Unterstützt seine Mitarbeiter, um ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich auf das zu konzentrieren, was sie am besten können
  4. Erkennt Beiträge und Bemühungen seiner Mitarbeiter an
  5. Stellt sicher, dass sich jeder Mitarbeiter als Individuum verstanden fühlt
  6. Gibt seinen Mitarbeitern das Gefühl sinnvoller Teil eines Ganzen zu sein
  7. Ermutigt Mitarbeiter sich zu entwickeln
  8. Gibt seinen Mitarbeitern Verantwortung und vertraut auf sie

Es ist erwiesen, dass Mitarbeiter, die gut geführt werden, bereit sind auch Mängel zu verzeihen, (schließlich ist niemand von uns perfekt). Dies erwächst aus einer starken Beziehung, die auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt baut. 

Was als nächstes?

zu überprüfende Fragen:

  • Welche Prozesse und Verfahren nutzt Ihr Unternehmen, um Meinungen und Ideen Ihrer Mitarbeiter zu erfassen?
  • Wie nutzen Mitarbeiter ihr Mitspracherecht?
  • Was tut das Unternehmen dafür, Vertrauen, Zusammenhalt und Teamarbeit zu stärken?
  • Haben die Manger bei der Entwicklung von Führungs- und Managementfähigkeiten effektives Training erhalten und gezielte Unterstützung?
  • Nehmen sich die Manager in der Regel die Zeit, Mitarbeiter wirklich kennenzulernen?
  • Fördert und belohnt Ihr Unternehmen derzeit Zusammengehörigkeit?

Zum Schluss etwas Gedankenfutter:

Peter Drucker, berühmt dafür weltweit die richtigen Leute in die richtigen Jobs zu bringen, hat einmal gesagt: 

Ich frage mich immer: Möchte ich, dass eines meiner Kinder unter dieser Person arbeitet? Wenn er erfolgreich ist, werden junge Leute ihm nacheifern. Würde ich wollen, dass mein Sohn oder meine Tochter so handelt wie diese Person?

Martin Reed

Martin Reed

As CEO, Martin is a hands on business leader who is driven to help Thomas and its clients to thrive. He is a true visionary who has delivered business success through innovation for over 25 years. He enjoys trying out new ideas, projects and business ventures. Martin is an avid golfer and when the opportunity presents itself, you’ll find Martin out water-skiing.