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Der Thomas GIA-Test (General Intelligence Assessment) bietet ein reliables, exaktes und valides Mittel der Identifikation, wie schnell eine Person sich neue Fähigkeiten und Verfahren aneignet und diese behalten kann. Mit Hilfe des Thomas GIA-Tests können Sie feststellen, ob Ihre Mitarbeiter über- oder unterfordert sind. Mit diesem Wissen können Sie proaktiv Ihre Mitarbeiter motivieren, fördern und halten.

ÜberblickWissenschaft

Thomas GIA beurteilt: Begabungen und Fähigkeiten
Art: Normatives Assessment
Testdauer: 50 Minuten

Der Thomas GIA-Test hilft Ihnen herauszufinden, welche Ihrer Mitarbeiter am Besten auf Fortbildungsmaßnahmen ansprechen, wie offen die Mitarbeiter wirklich auf Veränderungen reagieren und wie Sie Ihren Mitarbeitern die passenden Herausforderungen stellen. Er identifiziert Ihnen die Führungskräfte, die sich einer veränderten Umgebung schnell anpassen und ermöglich Ihnen so, Ihre Management-Fähigkeiten zu stärken. 

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Thomas GIA beantwortet Fragen wie:

  • Wie ausgeprägt sind die mentalen Fähigkeiten?
  • Wie anpassungsfähig ist diese Person?
  • Kommt sie mit den mentalen Anforderungen des Jobs zurecht?
  • Handelt die Person erfolgsorientiert?
  • Kann sie gut Probleme lösen?
  • Wie erfolgreich werden für diese Person Fortbidlungsmaßnahmen sein?
  • Ist diese Person ausreichend gefordert?
  • Kann diese Person Änderungen in dem Unternehmen durchsetzen?

Sie möchten mehr Erfahren? Dann lesen Sie hier unseren Anwenderbericht von Opus Energy.

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Entwickler: Dr. Peter Dann
Entwicklungsjahr: 1992

Hintergrund und Theorie:

Der General Intelligence Assessment (GIA) wurde vor über 15 Jahren von Dr. Peter Dann am Human Assessment Laboratory der University of Plymouth entwickelt. Thomas nahm 2006 den GIA in die Produktpalette auf.

Laut Definition wird Intelligenz in zwei Komponenten unterteilt: die fluide und die kristalline Intelligenz (Horn & Cattell, 1966):

  • Fluide Intelligenz (reine intellektuelle Geschwindigkeit) – logisches Denken, Situationsorientierung, Gedächtnis (Carroll, 1993). Fluide Intelligenz wird genutzt um neuauftretende Probleme zu lösen und Logik in neuen Situationen einzusetzen um Muster zu erkennen.
  • Kystalline Intelligenz (erlerntes Wissen) –verbale, meschanische, mathematische Fähigkeiten, etc. Kristalline Intelligenz umfasst die Fähigkeit, erlerntes Wissen und Erfahrung zu nutzen. 

Der GIA ist ein Begabungs- und Fähigkeitentest. Er baut auf der theoretischen Grundlage von Carrolls Klassifikation kognitiver Fähigkeiten des "Gs", das für allgemeine oder "generelle" Intelligenz steht auf. (Spearman's & others' general factor of mental performance). Der GIA misst die fluide Intelligenz über unterschiedliche Bereiche kognitiver Fähikgeiten (Auffassungsvermögen, Sprachverständnis etc.) und damit die Trainierbarkeit und nicht den IQ.

Der GIA beschreibt, wie schnell eine Person sich neue Fähigkeiten und Verfahren aneignen und diese behalten kann und wird in unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt: Rekruting, Mitarbeiterbindung, Mitarbeiterentwicklung, Management, Identifzierung von Trainingsbedarf, Karriereberatung, Erfolgsplanung und Benchmarking.

Der GIA Test wurde entwickelt als objektive Bewertungstechnik der Fähigkeiten und Trainierbarkeit von Mitgliedern der Streitkräfte. (bekannt als BARB, „British Army Recruitment Battery). Mit der Weiterentwicklung des GIAs griff das Humans Assessment Laboratory die Möglichkeiten der Computertechnologie auf und entwickelte eine Online Version des GIAs. (Irvine, Dann & Anderson, 1990). Diese baut, wie bereits die Papierversion, auf den selben Prinzipien und dem theoretischen Hintergrund des BARB auf. Im Jahre 1993 integrierte Thomas International die Papierversion in seine Produktpalette, im Jahre 2006 folgte dann die Onlineversion GIA.

Format:

Der GIA (General Intelligence Assessment) besteht aus fünf Bereichen, die kognitiven Fähigkeiten beschreiben (Argumentationsvermögen, Auffassungsvermögen, Zahlenvermögen, räumliches Vorstellungsvermögen, Sprachverständnis).

Jeder dieser fünf Teilbereiche ist gleich aufgebaut und die Fragen sind vom Schwierigkeitsniveau jeweils gleich. Das individudelle Ergebnis bemisst sich aus der Geschwindigkeit und der Genauigkeit der Antworten. Das Ergebnis wird dann einer Normgruppe gegenübergestellt und beschreibt, ob der Prozentrang des Kandidaten niedriger, im Durchschnitt oder höher liegt als bei der Mehrheit der Normgruppe.

Der Prozentrang gibt darüber Auskunft, wie schnell eine Person lernt, jeder der fünf Teiltests misst dabei eine spezifische kognitive Fähigkeit:

Auffassungsvermögen: Dieser Test bewertet die Kapazität, Einzelheiten in der Umgebung zu erkennen, die Wahrnehmung von Ungenauigkeiten in Schriftsätzen, Zahlen und Diagrammen, die Fähigkeit, irrelevante Informationen zu ignorieren und Ähnlichkeiten und Unterschiede in visuellen Konfigurationen zu erkennen. Dieser Test erfasst, wie schnell und genau eine Person etwas auf Fehler und Genauigkeit überprüfen und die Ergebnisse weitergeben kann. Bei dieser Aufgabe geht es um semantische Verschlüsselung und Wahrnehmung.

Argumentationsvermögen: Dieser Test bewertet die Fähigkeit, Rückschlüsse zu ziehen, anhand von vorhandenen Informationen zu argumentieren, sowie korrekte Schlussfolgerungen aufzustellen. Zudem bewertet er die Fähigkeit einer Person, Informationen im Kurzzeitgedächtnis zu bewahren und Probleme zu lösen.

Zahlenvermögen: Hierbei handelt es sich um einen Test über den Umgang mit Zahlen, er misst die grundlegende Fähigkeit, anhand von Zahlen zu argumentieren. Deshalb kann er als Indikator dafür verwendet werden, wie gut eine Person mit Mengenbegriffen umgehen kann. 

Räumliches Vorstellungsvermögen: Dieser Test bewertet die Fähigkeit, im Kopf Bilder von Gegenständen zu schaffen und diese zu verändern. Dies korreliert mit Tests über mechanisches Vorstellungsvermögen und bewertet die Fähigkeit einer Person, geistige Vorstellungskraft zu nutzen, um Formen zu vergleichen. Er bezieht sich auf die Fähigkeit in einem Umfeld zu arbeiten, in welchem geistiges Vorstellungsvermögen Voraussetzung für das Verstehen und Ausüben von Aufgaben ist.

Sprachverständnis: Dieser Test bewertet die Wortkenntnis und den Sprachschatz. Er testet das Verständnis einer großen Auswahl an Worten und die Fähigkeit, Worte mit ähnlicher oder gegensätzlicher Bedeutung zu bestimmen. Hiermit wird getestet, wie gut eine Person in einer Arbeitsumgebung zurecht kommt, in der das Verstehen und Vermitteln von geschriebener oder gesprochener Sprache wichtig ist. 

Reliabilität und Validität:

Der GIA war Gegenstand einer streng wissenschaftlichen Überprüfung um die Reliabiltät und Validität eines psychologischen Assessments zu bestimment. Mehrere Studien haben gezeigt, dass der GIA-Test ein konsistentes und gültiges Maß für Trainierbarkeit ist. Der GIA wurde von der British Psychological Society (BPS) als psychologisches Assessment anerkannt und von der European Federation of Psychologists' Associations auditiert.

Sie möchten mehr Erfahren? Dann lesen Sie hier unseren Anwenderbericht von Opus Energy.

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